Diabetes & Durchblutung / Diabetes-Fuss-Syndrom

Die beiden Teilgebiete der Inneren Medizin–Angiologie und Diabetologie- überschneiden sich nicht nur selten, sondern häufig. Insbesondere bei den Fragestellungen von Menschen mit Diabetes mellitus sind sie oft zur Abklärung und Therapie von Krankheitsbildern, wie dem häufigen Diabetesfusssyndrom sowie den häufigen Durchblutungsstörungen, deckungsgleich.
Vom Diabetesfusssyndrom ist die hohe Rezidivrate nach dem erstem Auftreten von Ulcera (Geschwüren) bekannt. Regelmässige prophylaktische Fußuntersuchungen sind sinnvoll.
Eine Weichbettung der Füße kann einer Progression der Verschwielungen der Füße vorbeugen helfen.

Zudem ist eine regelmäßige Fußpflege mit Schwielenabtragung zur Vermeidung eines schlechteren Stadiums des Diabetesfußsyndromes wünschenswert.
Hier haben insbesondere Podologen eine Spezialausbildung vorzuweisen.

Gut kontrollierte Zuckerwerte begünstigen die Abheilung.
Nicht selten liegt eine zusätzliche diabetische Nervenstörung (diabetischen Polyneuropathie) vor. Eine optimale und nicht nur normnahe Blutzucker-Einstellung ist die Grundlage der Therapie zur Verbesserung dieses Leidens.
Bei der Versorgung des diabetischen Fuß-Syndromes werden bei Notwendigkeit ebenfalls bevorzugt die o. g. gefäßchirugischen/diabetologischen Abteilungen von unseren Patienten angesteuert.