Unklare Beinbeschwerden


Nicht selten bestehen unklare Beinsymptome aufgrund vielfältiger Überlagerungen. Typische Beispiele sind: Kribbeln durch Venen, zusätzlich verursacht durch Ödeme, desweiteren vorliegende Nervenstörung bei Diabetes und/oder Nervenreizsyptome durch Nerven im Wirbelsäulenbereich sowie von den Knien und den Hüften bei Arthrose ausstrahlende Beschwerden mit Kribbeln und anderen Symptomen in den Beinen. Etwa 1/3 bis die Hälfte aller Patienten in angiologischen Praxen haben sowohl Gefäßsymptome als auch Symptome aus den chirurgisch-orthopädisch- neurologischen Krankheitsbereichen.

Muskelfaserriss
Oft für anschließende Thrombosen verursachend. Durch den Ultraschalleinsatz sowie die große klinische Erfahrung besteht Einblick in die angrenzenden muskuloskelettalen Bereiche mit den entsprechenden Krankheitsbildern.

Baker-Zyste
Eine flüssigkeitsgefüllte Kniegelenkskapsel-Aussackung führt zu Knie- und Unterschenkelschwellungen. Durch den Ultraschalleinsatz sowie die große klinische Erfahrung besteht Einblick in die angrenzenden muskuloskelettalen Bereiche mit den entsprechenden Krankheitsbildern.

Borreliosen/Zeckenbiss
Durch die große klinische Erfahrung besteht Einblick in die angrenzenden muskuloskelettalen und Hautbereiche mit den entsprechenden Krankheitsbildern.

Fersensporn/Fußthrombosen/Plantarvenenthrombosen
Durch die große klinische Erfahrung besteht Einblick in die angrenzenden muskuloskelettalen und Hautbereiche mit den entsprechenden Krankheitsbildern.


Reflexdystrophie/Polyneuropathie
Durch die große klinische Erfahrung besteht Einblick in die angrenzenden muskuloskelettalen und Hautbereiche mit den entsprechenden Krankheitsbildern.

Restless Legs Syndrom/ Syndrom der ruhelosen Beine
Durch die große klinische Erfahrung besteht Einblick in die angrenzenden neurologische Bereiche mit den entsprechenden Krankheitsbildern.
Zunächst sind abends warme Bäder und Gymnastik empfehlenswert. Sollte dies nicht den Beschwerden nicht abhelfen, ist eine medikamentöse, dopaminerge Therapie sinnvoll.
Bei Patienten mit Blutarmut oder niedrigem Ferritin (Eisen-Speicher) kann eine Eisengabe helfen.
Bei differentialdiagnostischen Zweifeln ist zusätzlich evtl. eine Polysomnographie (Schlafdiagnostik) erwägenswert.


Schultergürtelgefäße
Oft besteht bei Schultergürtel- und Arm-betonter Schmerzsymptomatik eine Polymyalgia rheumatica (s.o.).

Nicht selten werden aber auch Entzündungen der großen Gefäße der Schultergürtelarterien sowie andernorts mittels Ultraschall entdeckt (Ultraschall- Vaskulitis-Korrelat z.B. „Halo-Sign“ mit echoarmer Wandverdickung).

Danach wird eine stadiengerechte, medikamentöse Therapie durchgeführt.