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Leistungen / Praxiskonzept              

Gefäßerkrankungen und Diabetes mellitus sind sehr weit verbreitet. Gefäßleiden sind im allgemeinen gut in den Griff zu bekommen. Beim Diabetes können Folgeschäden oft gut vermieden werden. Wir verwenden hohe und international übliche Diagnose-, Therapie- und Qualitätsstandards und empfehlen schonende Therapieverfahren. Zu frühe, nicht zwingend notwendige und risikobehaftete Operationen/Eingriffe können hierdurch nicht selten vermieden werden. Patienten werden durch unsere Informationen selbstsicherer, selbständiger, vermeiden nicht selten einen riskanten Medikamenteneinsatz. Durch sparsame  Medikamentengabe entsteht insbesondere im Diabetesbereich eine hohe Arzneimittelsicherheit.

Zum Großteil beraten wir zeitnah in der akuten Sprechstundenversorgung. Nicht wenige Patienten sind aber chronisch krank und benötigen unsere Hilfe dauerhaft bzw. immer wieder. Dabei wird uns durch die jeweiligen Fragestellungen immer wieder eine Verteilerfunktion zu anderen ärztlichen und nichtärztlichen medizinischen Versorgungsbereichen überantwortet.

Als Angiologe versorgt Dr. Habermann phlebologisch insbesondere Patienten mit Varizen / Besenreiservenen (Angiologie = Lehre von Gefäßen; Besenreiservenen = kleinste, aufgeweitete Venen; Varizen = Krampfadern.)
Aber das Versorgungsspektrum umfasst auch andere Krankheitsbilder der Venen, der Arterien und des Lymphgefäßsystems (Venen = Blutleiter, die das Blut zurück zum Herz bringen; Arterien = Blutleiter, die das Blut vom Herz bringen; Lymphgefäßsystem = Lymphflüssigkeit in den Körperkreislauf ableitende Bahnen).

Bei Dr. Habermann liegen Sie auch mit schweren, geschwollenen, gestauten, dicken, kribbelnden, kühlen oder schmerzhaften Beinen richtig. Krankheiten aus diesen Bereichen können von Dr. Habermann umfassend diagnostiziert und therapiert werden. Die häufigsten Krankheitsbilder sind Krampfadererkrankungen (Lehre von den Venen = Phlebologie) sowie Durchblutungsstörungen (meist arterielle Verschlusskrankheit, seltene entzündliche Gefäß- oder Beinerkrankungen sowie Kleingefäßerkrankungen und Autoimmunkrankheiten; M. Raynaud). Hauptuntersuchungsbereiche sind die Venen und Arterien der Beine, des Bauches, des Halses, des Gehirnes, der Schultergürtelregion, der Arme und der Hände sowie der Finger. Durch den Ultraschalleinsatz sowie die große klinische Erfahrung besteht Einblick in die angrenzenden muskuloskelettalen Bereiche mit den entsprechenden Krankheitsbildern.

Als Diabetologe steht Dr. Habermann als Facharzt für Diabetes seinen Patienten zur Seite. Selbst bei guter Krankheitskontrolle sollte die Diabetesschwerpunkt- praxis regelmässig zur Vermeidung einer Verschlimmerung von den Erkrankten aufgesucht werden.

Die berufliche Tätigkeit von Dr. Habermann besteht vorwiegend in der Angiologe/Phlebologie und Diabetologie. Den fachlichen Überblick gewährleistet die Weiterbildung als Internist (Mindestweiterbildungszeit hierzu als Arzt in entsprechenden Krankenhausabteilungen/vorgeschriebenen Weiterbildungsstätten heute 6 Jahre, nach früherer Weiterbildungsordnung noch 8 Jahre).

Sein beruflicher Werdegang entwickelte sich aus dem Fachgebiet der Kardiologie und der allgemeinen Inneren Medizin heraus. Interessensbedingt ergab sich eine zunehmende Spezialisierung auf die beiden Fachgebiete der Angiologie und der Diabetologie. Sein beruflicher Aufstieg bis in die Leitungsebene einer Inneren Abteilung als klinischer Oberarzt und Chefarztstellvertreter bildet hierbei durch die umfassende internistische Ausbildung die Grundlage (weiteres siehe auch unter dem Button Lebenslauf und Fortbildungen).

Anerkennungen durch die Ärztekammern und die kassenärztlichen Vereinigungen liegen aufgrund von langjähriger Weiterbildung mit Prüfungsnachweisen für die Innere Medizin sowie aufgrund der Fort- und Weiterbildung für die Angiologie und Diabetologie sowie die Echokardiographie als Zusatzbezeichnung vor.

Im Laufe der Jahre trat allerdings aufgrund der starken Nachfrage im angiologischen Bereich der kardiologische Diagnose- und Therapieanteil deutlich zurück.  Die kardiologische Basisdiagnostik mit Echo, EKG und Ergometrie wird in der Praxis bereitgehalten und gerne Privatpatienten weiter angeboten. Für den Erhalt der kardiologischen Zusatzbezeichnung fehlen nach Auskunft der zuständigen Ärztekammer allerdings 6 Monate.

Beim Lymphgefäßsystem kommen Dr. Habermann der frühere Aufbau eines Qualitätszirkels Lymphödem, die frühere Berufsausbildung und die Interessen mit hohem kardiologischen Anteil zum tragen, da die lymphatischen Erkrankungen wie die Erkrankung Diabetes mellitus häufig einen komplexen internistischen Hintergrund aufweisen. Die Gefäße des gesamten Körpers einschliesslich der Herzkranzgefässe bilden eine gemeinsame und nicht selten betroffene “Endstrecke” bei vielen “Wohlstands”-Erkrankungen (Diabetes, Fettstoffwechselstörungen, Hochdruck, Diabetes), sodass mittlerweile der Begriff metabolisch-vaskuläres Syndrom („MVS“) vielen bereits schon geläufig ist.

Bei Notwendigkeit bewirkt Dr. Habermann durch die Vielzahl seiner Kenntnisse und Kontakte über das ärztlich spezialisierte Umfeld für seine Patienten eine kompetente Weiterbehandlung im Rahmen von ärztlichen Konsilen oder stationären Krankenhausbehandlungen. Auch zu anderen medizinischen Berufsgruppen wie Physiotherapeuten, Bandagisten, Podologen u.a. sind zum Wohle der Patienten Kontakte gegeben.

Folgende Besonderheiten sind bei der Angiologie zu beachten: Beinbeschwerden sowie Gefäßerkrankungen sind nicht selten, sondern sehr häufig von mehreren Körperbereichen / Organen verursacht, also z.B. von Krampfadern, Durchblutungsstörungen oder Gefäßentzündungen, aber auch durch Gelenksabnutzungen und Nervenirritationen, tumor-bedingte Rückflussstauungen usw. Die durch die Überlappungen der Fachgebiete vorkommenden Maskierungen der üblichen Symptome werden nicht selten übersehen und führen immer wieder zu unnötigen/nicht indizierten Eingriffen und Operationen.
Insofern resultieren hieraus vielfältige Kontakte zu anderen spezialisierten Ärzten wie zu Radiologen, Gefäßchirurgen, Chirurgen, Orthopäden, Rheumatologen, Neurologen, Dermatologen, Augenärzten, Nuklearmedizinern, Kardiologen, Gastroenterologen, Hämatologen, Gynäkologen, Urologen, Nephrologen, Pneumologen u.a.

Beispiel: Wassereinlagerungen der Beine sind nicht nur durch Venen- und Lympherkankungen, sondern häufig auch durch Herzerkrankungen und / oder Gelenk-/Muskel- und Nerven- Erkrankungen mitbedingt.

Die beiden Teilgebiete der Inneren Medizin – Angiologie und Diabetologie – überschneiden sich häufig. Insbesondere bei den Fragestellung bei Menschen mit Diabetes mellitus sind sie oft zur Abklärung und Therapie von Krankheitsbildern wie dem häufigen Diabetesfusssyndrom und den häufigen Durchblutungsstörungen deckungsgleich. Bei Menschen mit Diabetes und Fragestellungen am Bein ist das Teilgebiet der Angiologie von der Diabetologie kaum zu trennen.
Die Kosten des Diabetesfusssyndromes betragen einen großen Teil der Gesamtkosten der Erkrankung und machen einen Grossteil der Krankenhausbehandlungskosten aus.
Bei Dr. Habermann stellt die Hämostaseologie ein weiteres Teilgebiet seiner Tätigkeit dar. Die Hämostaseologie ist die Lehre der krankhaft veränderten Blutzirkulation, also die Lehre vom Stehen- und Steckenbleiben des Blutes. Dabei sind hochkomplexe Mechanismen, soweit hilfreich, zu überprüfen. Vereinfacht gesehen spielen bei der Blutverklumpung z.B. im Rahmen einer Thrombose/Lungenembolie oder Phlebitis sowohl die Gefäßwand als auch der Blutfluss und die Zusammensetzung des Blutes eine Rolle (=Virchow´sche Trias).
Zusammensetzung des Blutes = Thrombozyten/Blutplättchen; Erythrozyten/rote Blutkörperchen; Leucozyten/weiße Blutkörperchen; Gerinnungskaskade mit komplexen Teilnehmern/Abläufen.

Das Endothel, die Gefäßinnenhaut, ein eigenes Organ von geschätzt mehr als 1-2 Kilogramm, spielt dabei eine wichtige Rolle. Die Endothel-Oberflächeneigenschaften sowie die komplexe Struktur und Bauweise mit vielfältigen Interaktionen hat sowohl im venösen als auch im arteriellen Gefäßbereich eine nicht unwesentliche Bedeutung.

Eingesetzt werden möglichst sichere Medikamente, diagnostische Untersuchungsverfahren sowie therapeutische Massnahmen, welche in großen, zuverlässigen Studien beweisen konnten, dass sie vorteilhaft wirken und insbesondere die langfristigen Hauptrisken minden. Hierfür wird eine besondere Kenntnis der Beweis-gestützten Aufarbeitung von Studien benötigt, welche nicht selbstverständlich ist. Bei dieser sogenannten “evidenz-basierten Medizin” werden eigene Expertise gekoppelt mit der Trennung von beweiskräftigen und weniger / nicht beweiskräftigen Studien. Dr. Habermann lässt sich weder von der mächtigen Pharmaindustrie noch von Medizingeräte- Firmen /vom medizinisch-industriellen Komplex und nicht von Krankenhäusern/Krankenhauskonzernen beeinflussen. Er zahlt also sein Essen auf Fortbildungen immer selbst und wählt möglichst unabhängige Referenten bei den Fortbildungen aus. Er nimmt keinerlei Zuwendungen von Pharmafirmen und auch nicht aus anderen Bereichen des medizinisch-industriellen Komplexes an (s.a. www.correctiv.org).