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Diabetes & Risiko


Aufgrund der Risikosituation sollte eine kontinuierliche Optimierung die Riskofaktoren angestrebt werden. Die Hauptrisken bei Diabetes mellitus sind Herz-/ Gefäß- und Kreislauferkrankungen. Weniger gefährliche, aber oft belastende langfristige Risiken liegen im Nerven-, Augen- und Nieren- Bereich, vorwiegend mit beschwerlichen Neuropathien (Nervenentzündungen),  Netzhautveränderungen und Nierenfunktionseinschränkungen u.v.a.m. Die Gefäße des gesamten Körpers einschließlich der Herzkranzgefäße bilden eine gemeinsame und nicht selten betroffene „Endstrecke“ bei vielen „Wohlstands“-Erkrankungen (Fettstoffwechselstörungen, Hochdruck, Diabetes), sodass mittlerweile der Begriff metabolisch-vaskuläres Syndrom („MVZ“) vielen bereits schon geläufig ist. Dies gilt […]

Einzelberatungen


Einzelberatungen werden in schwierigen Situationen sowie bei besonderer Notwendigkeit durchgeführt. Ernährungsberatungen finden hauptsächlich in der Gruppe statt. Eine hohe Effizienz von Einzel-Ernährungsberatung liegt nur begrenzt vor, sodass nach Vermittlung der Hauptstrategien eine dauerhafte Ernährungsberatung zumindest in der Diabetes-Schwerpunktpraxis uns nur teilweise notwendig erscheint. Die Hauptschritte sind: Kalorienreduzierte / fettarme Kost, 5 Portionen Obst/Gemüse pro Tag, möglichst naturbelassene Nahrungsmittel, hoher Ballaststoffanteil, Intensivierung der Bewegungsabläufe, das heisst ca. 3 bis besser 5 mal die Woche eine halbe Stunde bis eine Stunde mäßige […]

Diabetes & Konsiliarärzt /Außenkontakt


Bei Notwendigkeit bewirkt Dr. Habermann durch die Vielzahl seiner Kontakte und Kenntnisse über das ärztlich spezialisierte Umfeld für seine Patienten eine kompetente Weiterbehandlung im Rahmen von ärztlichen Konsilen oder stationären Krankenhausbehandlungen sowie weiter an der Gesundheitsversorgung tätigen. Unsere Praxis wird die vielfältigen Kontakte nutzen und ausbauen und ständig neue suchen. Dies ist im Patientensinne zwingend notwendig. Wir möchten uns nicht abgrenzen und verschließen, sondern uns möglichst vielen Kooperationspartnern mit Synergien öffnen. Es erfolgt eine regelmäßige Zusammenarbeit mit Podologen durch Überweisung […]

Diabetes & Struktur-/Prozessqualität


Diabetesschwerpunktpraxen müssen regelmäßig die Strukturvoraussetzungen zum Ende eines Jahres der Kassenärztlichen Vereinigung gegenüber schriftlich nachweisen. Dies ist im Rahmen der jährlichen Qualitätssicherungsmaßnahmen sowie für das auch von unserer Praxis abgedeckten DMP-Programm Diabetes mellitus erforderlich. In der diabetologischen Schwerpunktpraxis (DSP)-Vereinbarung müssen in Ergänzung der strukturierten Behandlungsprogramme Nachweise zur strukturierten Sicherung der Leistungen von DSP in Niedersachsen erbracht werden, um die Prognose von Diabetikern entscheidend zu verbessern. Personelle Strukturvoraussetzungen: 1) Fachrichtung Innere Medizin / Allgemeinmedizin mit umfangreichen theoretischen Kenntnissen und mehrjährigen praktischen Erfahrungen […]

Übergewicht, allgemein


Übergewicht stellt einen erheblichen Risikofaktor für das Auftreten von Wohlstandserkrankungen wie Diabetes oder Hochdruck dar.

Diabetische Retinopathie und Maculopathie (Netzhaut- und Sehfleck-Erkrankung)


Häufige und gelegentlich sogar zur Erblindung führende Augenerkrankungen bei Menschen mit Diabetes mellitus sind die Diabetische Retinopathie und Maculopathie. Die diabetische Retinopathie liegt bereits nach 10 Jahren häufig vor, kann aber durch sehr gute Blutzuckerkontrolle nahezu immer vermieden werden.

Diabetes & Medikamente


Dr. Habermann setzt Zuckertabletten sowie Insuline je nach Notwendigkeit und Diabetesstadium ein. Beim Typ2-Diabetes werden auch Inkretin-Mimetika (Hormonbotenstoff-Ersatzwirkstoffe z.B. Exanitide als sogenannter Echsenwirkstoff), DPP4-Hemmer sowie SGLT2-Hemmer als Ersatz für die tägliche Spritze Basisinsulin bei den Beratungen in der Diskussion berücksichtigt, aber aus verschiedensten Gründen nicht favorisiert. Sämtliche Zuckertabletten zusätzlich zur Typ2-Basistherapie Metformin, z.B. aus der Wirkstoffgruppe der Rezeptor-Verstärker (Glitazone), der Inkretinhormon-Abbaublocker (Gliptine, Wirkstoff z.B. Sitagliptin) sowie kurzwirksame Tabletten nur zu KH-reichen Mahlzeiten (z.B. prandiale Glibornuride z.B. Glurenom, Glinide) können bei Bedarf als Wirkstoffe und […]

Diabetes & Führerschein


In der Regel wird insulinspritzenden Diabetikern von den Führerscheinstellen die Erlaubnis zum Führen von Lastkraftwagen nicht erteilt, jedoch ist dies im Einzelfall durchaus möglich. Wenn die empfohlenen, regelmässigen Kontrollintervalle und die eigenen Stoffwechselkontroll- und Dokumentationsmöglichkeiten wahrgenommen und auch die sonstigen Vorsichtsmaßnahmen eingehalten werden, dann besteht auch meinerseits oft kein Einwand gegen das Führen von KFZ und LKW´s.

Insulin-Einstellungsprobleme


Bei Insulineinstellungsproblemen können Sie im Notfall Dr. Habermann unter den aufgeführten Telefonnummern erreichen: Praxis: 04231 – 344300 Fax: 04231 – 3443029

Diabetes & Abnehmen


Langfristige Vorteile im Herz- Kreislaufbereich sind bei den typischen Typ2- Diabetespatienten im typischen Alter über 50-55 Jahre auch durch optimale Begleitung im Ernährungs- und Bewegungsbereich kaum zu erzielen. Nach einem Misserfolg mit mehr als 2 bis 3 wissenschaftlich überprüften und von seriösen, ärztlichen Fachgesellschaften empfohlenen Abnehmprogrammen ist kurzfristig eher nicht mehr mit einem Erfolg zu rechnen. Nirgendwo sonst in der Medizin wird so ineffizient gearbeitet, wie bei den zehntausenden ungeeigneten Diäten, die am Markt angeboten werden. Wenn nach 1-2 Jahren […]