Diabetes & Medikamente


Dr. Habermann setzt Zuckertabletten sowie Insuline je nach Notwendigkeit und Diabetesstadium ein.

Beim Typ2-Diabetes werden auch Inkretin-Mimetika (Hormonbotenstoff-Ersatzwirkstoffe z.B. Exanitide als sogenannter Echsenwirkstoff), DPP4-Hemmer sowie SGLT2-Hemmer als Medikation bei den Beratungen in der Diskussion berücksichtigt.

Sämtliche Zuckertabletten zusätzlich zur Typ2-Basistherapie Metformin, z.B. aus der Wirkstoffgruppe der Rezeptor-Verstärker (Glitazone), der Inkretinhormon-Abbaublocker (Gliptine, Wirkstoff z.B. Sitagliptin) sowie kurzwirksame Tabletten nur zu KH-reichen Mahlzeiten (z.B. prandiale Glibornuride z.B. Glurenom, Glinide) können bei Bedarf als Wirkstoffe und ggfs. Ersatz für andere Tabletten bei Notwendigkeit besprochen werden.

Eingesetzt werden ausschließlich sichere Medikamente, die in großen, zuverlässigen Studien beweisen konnten, dass sie wirken und insbesondere die Hauptrisken minden. Hierfür wird eine besondere Kenntnis der Beweis-gestützten Aufarbeitung von Studien benötigt, welche nicht selbstverständlich ist. Bei dieser sogenannten „evidenz-basierten Medizin“ werden eigene Expertise gekoppelt mit der Trennung von beweiskräftigen und weniger / nicht beweiskräftigen Studien.

Dr. Habermann empfiehlt bei hoher Arzneimittelsicherheit, in besonderen Situationen kommen aber auch bedingt geeignete Medikamente zum Einsatz.